Wie die Nachrichtenagentur Ahl al-Bayt (ABNA) berichtet, haben die Behörden des Al-Khalifa-Regimes «Fatima Harun», eine Sozialforscherin, wegen der Veröffentlichung einer Meinung über Ashura auf Instagram festgenommen.
Das bahrainische Innenministerium behauptete am Donnerstag, dass ihre Festnahme aufgrund des Vorwurfs des Missbrauchs sozialer Netzwerke erfolgt sei und der von ihr veröffentlichte Inhalt eine öffentliche Beleidigung einer der Religionen beinhaltet habe.
Das bahrainische Gremium für Gefangenenangelegenheiten verurteilte diese Festnahme und bezeichnete sie als ein weiteres Glied in der Kette der systematischen Einschränkung der Meinungsfreiheit und Unterdrückung von Denkern und zivilgesellschaftlichen Aktivisten im Land.
Dieses Gremium erklärte in einer Stellungnahme, dass die gegen Fatima Harun erhobenen Anschuldigungen allgemein und vage seien und wiederholt zur strafrechtlichen Verfolgung von Kritikern und zur Kriminalisierung der Meinungsfreiheit verwendet worden seien.
Nach Angaben dieses Gremiums war die Handlung der Forscherin nichts weiter als die Ausübung ihres natürlichen Rechts auf Meinungsäußerung.
Das bahrainische Gremium für Gefangenenangelegenheiten betonte zudem, dass die Festnahme einer bekannten akademischen und gesellschaftlichen Persönlichkeit allein wegen der Veröffentlichung einer Meinung im Cyberspace auf einen zunehmenden Druck auf Eliten und Intellektuelle sowie auf Bemühungen zur Einschränkung des Cyberspace und zur Verschärfung der Sicherheitskontrolle über die Meinungsfreiheit hinweise – ein Vorgehen, das nach Ansicht dieses Gremiums im Widerspruch zu internationalen Verpflichtungen und Standards der Menschenrechte stehe.
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